theater6934Sulzberg
   

Der Geisterzug (1996)

Aul" einem got verlassenen Grenzbahnhof an der amerikanisch-kanadischen Grenze finden sich in einem schäbigen Warteraum einige Reisende zusammen, die durch Teddie Deakins Schuld den Anschlusszug verpasst haben. War es denn wirklich nötig, gleich die Notbremse zu ziehen, nur weil sein Hut zum Fenster hinausflog? Nun sitzen sie nachts in diesem winzigen Kaff fest, denn der nächste Zug fährt erst am anderen Morgen. Ein Hotel gibt es hier nicht, das nächste Haus ist meilenweit entfernt, und es regnet in Strömen.

Die Reisenden sind also gezwungen, die Nacht in diesem völlig vergammelten Warteraum zu verbringen. Die Stimmung ist nicht die beste, zumal Teddie den Reisegefährten durch sein albernes Benehmen auf die Nerven gehl. Auch der Stationsvorsland Paul Hodgkin trägt mit seiner Erzählung vom Geisterzug nicht gerade zur allgemeinen Erheiterung bei. Es soll hier nämlich spuken: In manchen Nächten klingt auf einmal die Signalglocke, und es fährt ein Zug vorbei, mit knirschenden Bremsen und gellendem Pfeifen. Gibt es diesen gespenstischen Zug tatsächlich? Diese und noch viele andere Fragen machen dieses Stück für den Zuschauer extrem spannend vom Anfang bis zum Ende.